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‘Poems’: Why asking for definitions?

2016, Writing—Words without comments. An incomplete growing collection of english and german writings that have or have not been sent to my dearest. Some are still waiting to be received.

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‘Poems’: Why asking for definitions?


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Online-Treff

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Immerhin kann man sich auf einen Tag in der Woche freuen. Wie ein Boot, dass auf seinen Flüchtling geduldig wartet. Wie das Erdloch, das auf die geschlossenen Augen eines Wandernden herbeisehnt.

Schön sich noch zu Lebzeiten einen Seefahrer nennen zu dürfen, dessen Ufer noch zu finden sind. Die Reise jedoch ihn bereits nährt mit Träumen und Verlangen. In der Angst sich hinzugeben, in der Furcht etwas Real zu machen und es somit der widerspenstigen Vergänglichkeit auszusetzen.

Aber sterblich ist auch der Traum.
Aber nur solange er nicht geteilt wird.
Mit seinen Brüdern und seinen Schwestern.

Ahoi den Füßen und Händen der Welt, den Brüsten und Gesichtern aller Männer und Frauen. Allen Menschen die Träume beherbergen und Pflegen, wie ihr Eigengeschöpf.

Ihren eigenen und unseren Nachkommen.

18.03.2021

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In between

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Light is my hair
uneven my teeth
nature is never unfair
under my feet a heath.

Asymmetric are my ear shells
where does it come from?
The sound of bells
foggy voices in the storm.

Too soft is my skin
a thunderbolt discharges its sparks
goose bumps from within
fire marks.

Salty taste my eyes
I landed in your arms.
because of happiness
’cause of you.

What a bliss
your presence.

12.02.2021

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Time

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Tick
tack
tick
tack.

A second
can be a minute
a second
can be an hour
a second
can be a day or a year
a decade or a lifetime.

When being with you
my sense of time is vanishing
when being with you
my life becomes a whole.

A reborn of ourselves
an infinite ending
a second life.

15.02.2021

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Heimkehr

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Dein Rücken ist meine Brust
zwischen uns haben Platz
Mücken und Elefanten.

Innbrünstig trage ich die Perlen
unseres Schweißes am Hals.
Kristalle die ich verköstige
behutsam schleife, um zu reifen.

Im Dunst der Nacht, blind die Zunge
umringt die Briese und Reflektionen.
Gierig und geduldig fährt sie die Schneidezähne entlang.
Erstreckt sich über die Gräben der Fersen.

Kitzelt die Sehnen.

Grundloses Grinsen dringt durchs Herz.
Drückt das dickflüssige Blut durch die Kanäle.
Sammelt sich ruhig erscheinend vor einem Damm.

Gerinnt.

Erinnert an eine holprige Leidenschaft.
Blättert ab. Schicht um Schicht.
Übrig bleibt ein kleiner Rinnsal
aus klarem Atem.

Bläst hinweg die Festung.

01.01.2021

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Break

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How to calm down?
Am I awake?
Why are you my friend?
Is the weather really changing?
Can you buy me a ballon?
And some air?
Is my intuition right?
Does a step has a direction?
When does an edge become round?
Do we breath the same air?
Where is the child?
Who is shooting to whom?
What about running?
Do I really love icecream without sugar?
Is only the aura of a star shining?
Can I count?
Are sticky fingers helpful?
Can one see through plastic?
Which exit is the best?
Where I lost my keys?
Do I get better in nothing?
Does my door has a lock?
From whom I got my pants?
When is the right time to pick the grapes?
How can a ghost walking through a wall still stand on a floor?
Is this shadow safe?
How was your weekend?

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Rolling Cars

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Die Nachtigall
im schwachen Schatten
entblößt die Farbe prall
entlockt Mond und Ratten.

Folgend der Süße
Marsch nach dem Klimax
teilt den Gang der Füße
stolzierend auf Wachs.

Wohin des Anmuts Taten
birgt die Wärme die Träne
spiegelt ‘duldiges Warten
kämmt dem Löwen die Mähne.

Der neue Tag am Brechen
wirft heraus die Sterne
vergessen alle Schwächen
Zähne erblicken die Ferne.

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Teilsumme

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Die Sinne getragen vom Tag
Schweiß umschlingt die Erde
spitz und holprig scheint der Sarg
hässlich der Spiegel des Leders.

Die Stille verstummt
nimmt der Zukunft die Sicht
Vergraben der Sumpf
lässt erahnen die Gicht.

Zehenspitzen schleifen den Grund
Karies zückt den Hut
Die Zunge trocken und wund
schnallte gewiss vor Mut.

Der Regen erstarrt zu Strängen
Glasfäden der Vergangenheit
Zerspringen von Gesängen
Innbrunst von Sucht und Neid.

Eine lose Feder wagt zu Fliegen
schlägt zart auf Granit
Zersprengt versteinerte Lieben
entblößt den Zenit.

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